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COMS (Contec Oil Mist Separators) Ölnebelabscheider für die Ölnebelabsaugung

Ölnebelabscheider

Wirkungsvolle Absaugung und Filtration von Ölnebel

1987 haben Contec Ingenieure den ersten Ölnebelabscheider entwickelt. Die Erfindung aus unserem Hause und die darin verwendete Filter-Technologie setzen bis heute Impulse für Aerosolfiltration in Schmierölsystemen. Im Gegensatz zu einfachen Filtern oder Abscheidern befreit diese Technologie 99,98% der belasteten Luft von umweltschädlichen Ölaerosolen und führen das Filtrat als hochwertiges Öl zurück in den Kreislauf von Kompressoren oder Motoren. Contec Ölnebelabscheider sind ausgezeichnet mit dem Umwelt-Technik-Preis.

Contec Ölnebelabscheider bzw. Öldunstabscheider, sogenannte COMS (Contec Oil Mist Separators), können auf Schmieröltanks von Turbinen, Fluidschleifanlagen, Vakuumpumpen, Stahlprüfständen, Rotationsmaschinen, Turbokompressoren, Großverdichtern, Kurbelwellengetrieben oder z.B. HE-Verrundungsanlagen eingesetzt werden.

MERKMALE VON CONTEC ÖLNEBELABSCHEIDERN COMS®:

MERKMALE DER CONTEC ÖLFILTERSPARTE

Contec hat die Komplexität der Aufgabe und den Prozess aufgegriffen und in die Produktlösung einfließen lassen. Im Ergebnis haben wir eine zuverlässige Anlage, die uns absolute Betriebssicherheit bietet.

Pavan Kshirsagar, Team Leader Projects
ATLAS COPCO Ltd. – Gas & Process Application

Der Ölnebelabscheider ist bei uns erfunden worden. Wir wissen, worauf es bei der Auslegung ankommt.

Baureihen

Die Auslegung einer Öldunstabsaugung ist in der Regel anlagenspezifisch und setzt langjährige technische Erfahrungen voraus. Das Baukastensystem erlaubt eine einfache Anpassung an kundenspezifische Anlagen.

Standard- und Sonderausführungen

Mit der Wirtschaftlichkeit im Blick hat Contec ein Standardprogramm an Ölnebelabscheidern (COMS) entwickelt. Je nach Leistungsanforderung und Anwendungsfall können die Systeme adaptiv erweitert bzw. ergänzt werden kann. Häufige Sonderfälle, wie z.B. Ex-Schutz, Frischluftversorgung oder Redundanz, lassen sich ebenfalls aus dem Baukasten realisieren.

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Mit Druckluftantrieb / Vakuumerzeuger

Als Sonderform verfügen diese Ölnebelabscheider über einen Druckluftanschluss der in der Anlage über einen pneumatischen Vakuumerzeuger einen konstanten Unterdruck erzeugt. Der Seitenkanalverdichter inklusive Motor samt elektrischer Anbindung herkömmlicher Ölnebelabscheider entfällt damit. Diese Anlagen eignen sich besonders für explosionsgeschützte Bereiche.

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Wie arbeiten Ölnebelabscheider?

Die Animation gewährt Ihnen einen Blick in das Innere eines COMS. Wie werden die Öl-Aerosole abgeschieden und zurückgeführt, wo sitzen die Filterelemente und wie können diese gewechselt werden?

Technische Details zu den Contec Ölnebelabscheider Baureihen

Schmierölsysteme von Gas-, Dampf,- oder Wasserturbinen, Turbo-Kompressoren und Turbomaschinen erzeugen starke ölhaltige Rauchbildung und Ölnebel, wobei die feinen Öltröpfchen Emissionswerte von 100-200 mg/m³ erreichen und sogar überschreiten können.

In großen Werkstätten und Maschinenhallen werden Turbomaschinen, Getriebe, Turbinen oder Kompressoren zur Energie- oder Drucklufterzeugung betrieben, die oftmals sowohl die Arbeitsplätze als auch die Umwelt im weiteren Sinne durch systembedingtes Atmen oder Ausdünsten des Schmieröltanks mit Ölnebel belasten. Die gesetzlichen Bestimmungen für Arbeitsplätze setzen Grenzen für diese Öldunstkonzentration, die jedoch oftmals nicht eingehalten werden können. Bestenfalls wird die ölhaltige Abluft durch aufwendige Rohrsysteme über das Hallendach ins Freie geleitet, wodurch das Problem nur verlagert, aber nicht gelöst wird.

Hochleistungsfilter mit Elementen aus Glasfaservlies haben sich für die Abscheidung von Ölnebel aus der Abluft solcher Rotationsmaschinen überall dort bewährt, wo der vorhandene Systemdruck oder der von der Maschine selbst erzeugte Überdruck für die Überwindung des Druckwiderstandes des Filters ausreicht. Bei vielen Maschinen, bei besonderen Einsatzfällen oder unter ungünstigen Betriebsbedingungen ist der vorhandene Überdruck jedoch zu klein.

In solchen Fällen wird ein Gebläse benötigt, das ölhaltige Luft absaugt und durch den Filter fördert. Das Gebläse sollte dabei möglichst immer auf der Reinseite, d.h. hinter dem Filter angeordnet sein, um Verschmutzungen und Störungen zu vermeiden. Für solche Einsätze haben sich Seitenkanalverdichter bewährt; sie sind zuverlässig, preiswert und haben ein optimales Durchsatz-Druckverhältnis. Die Filterelemente sind speziell für diesen Einsatz konstruiert; bei einem nachgewiesenen Wirkungsgrad von 99,98% bei 0,1μ Tröpfchengröße liegt ihr Druckwiderstand bei etwa 60 m bar.

Der Ölnebelabscheider besteht im Wesentlichen aus dem Seitenkanalverdichter und dem Filtergehäuse mit den Filterelementen. Der Seitenkanalverdichter erzeugt im Filtergehäuse einen regelbaren Unterdruck, durch den die ölhaltige Luft abgesaugt wird. Die Luft strömt durch das Standrohr in den Zwischenraum im Filtergehäuse, verteilt sich und durchströmt von dort aus die Filterelemente. Dadurch werden Leckagen und das Austreten von Ölnebeln an Lagerungen, Wellendurchführungen und Kurbelraumentlüftungen verhindert. Aufgrund der langen Standzeit der Filterelemente und der automatischen Ölrückführung ist der Wartungsaufwand sehr gering.

Das Herzstück der Contec-Ölnebelabscheider bilden die speziell entwickelten Glasfaser-Filterelemente. Die 2-lagige Konstruktion mit eingearbeitetem Verstärkungsgewebe optimiert die Koaleszenswirkung und sorgt für eine konstant hohe Ölabscheidung. Der Wirkungsgrad von 99,98 % bei 0,1 µm Tröpfchengröße unterschreitet deutlich die Emissionsgrenzwerte der TA-Luft. So wurden unsere Ölnebelabscheider bereits 1990 mit dem Umwelttechnikpreis ausgezeichnet.

Durch ihre sehr kompakte Bauweise sind Contec-Ölnebelabscheider auch bei schwierigen und beengten Einbauverhältnissen problemlos einsetzbar.

Es werden 99,98 % aller Öltröpfchen aus der Luft abgeschieden. Das gleiche gilt für die Schmutzpartikel. Die so gefilterte Abluft ist technisch absolut trocken und sauber und kann bedenkenlos im Arbeitsraum verbleiben. Die Grenzwerte der TA Luft werden deutlich unterschritten. Aufwendige und teure Abluftleitungen gehören der Vergangenheit an. Das abgeschiedene Öl ist absolut sauber und kann über die Ölablaufleitung unmittelbar in den Öltank zurückgeführt werden. Durch die sehr kompakte Bauweise sind die contec Ölnebelabscheider problemlos auch bei schwierigen Einbauverhältnissen einsetzbar. Der Wartungsaufwand ist aufgrund der langen Standzeit der Filterelemente (mind. ein Jahr) und der automatischen Ölrückführung sehr gering. Ein Austausch der verbrauchten Filterelemente ist durch die Schnellspannverschlüsse am Deckel mit wenigen Handgriffen möglich. Die von der Luft mitgeführten feinen Öltröpfchen werden hier abfangen. Sie laufen über die Tiefe des Elements zusammen und werden vom Luftstrom zur stromabwärts liegenden Oberfläche (äußere Oberfläche) des Filterelements gedrückt.

Die für diesen Einsatz gewählten Filterelemente sind speziell für die Reinigung von Abluft konstruiert; sie haben einen Wirkungsgrad von 99,98 % bei 0,1μ Tröpfchengröße und einen sehr geringen Strömungswiderstand. Durch die mehrlagige Ausführung des Filterelements wird die Möglichkeit des Durchblasens von schon abgeschiedenem Öl minimiert.

Die völlig anorganische Zusammensetzung ist absolut beständig gegen alle Schmiermittel sowie praktisch beständig gegen alle Chemikalien, die man in der Abluft vorfinden könnte. Die höchstzulässige Betriebstemperatur der Filtereinheit wird durch den Seitenkanalverdichter bestimmt, nicht durch die Elemente. Das von den Filterelementen abgeschiedene Öl läuft an ihrer äußeren Oberfläche nach unten auf den Filterboden, sammelt sich im Ringraum um den Filterboden und läuft von hier über die Ablauföffnung und den angeschlossenen Schlauch gereinigt in den Ölbehälter zurück. Da die Filterelemente nicht nur die Öltröpfchen durch Koaleszenz zusammenschließen und ausscheiden, sondern auch die Feststoffteilchen anlagern, verschmutzen sie mit der Zeit, ihre Poren verstopfen sich. Dadurch steigt im Laufe der Betriebszeit ihr Druckwiderstand. Der Verdichter ist nun so ausgelegt, dass er die gewünschte Absaugleistung auch noch bei einem relativ hohen Druckwiderstand Δp, d.h. bei einem relativ hohen Verschmutzungsgrad der Filterelemente erzeugt, was bedeutet, dass die Filterelemente eine sehr lange Standzeit haben. Das Ansaugstück des Gebläses ist als T-Stück ausgebildet mit einem Handventil und Ansaugfilter. Wenn unter besonderen Umständen der vom Gebläse erzeugte Unterdruck zu stark sein sollte, kann durch Öffnen des Handventils von außen Luft zugemischt werden. Der vom Verdichter erzeugte Unterdruck kann am Unterdruckmanometer abgelesen werden.

Kontakt

Frank Ketteniss
Produktmanager
+49 (0)2224 9893-12
ketteniss[a]contec-filtration.de

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